Die Grauwacke ist ein blaugraues Sedimentgestein, das zu Lande im großen
Steinbruch Rinnen bei Consthum am Hang des schönen Clervetals abgebaut wird.
Gegen das Material gibt es nichts einzuwenden. Als Baustein und Pflaster
leistet es gute und auch schöne Dienste. Nun setzt sich eine perverse Mode
durch, die Vorgärten und Gärten mit Grauwacke zu bedecken, damit kein Unkraut
gejätet werden muss. Nach einiger Zeit wird das sterile und saubere Areal
dennoch vom ungeliebten Pflanzenwuchs befallen und dann hilft die Chemie mit
Glyphosat im Roundup.
Mittwoch, 2. Mai 2018
Montag, 9. April 2018
Chroniques eschoises: Geklaut und zerstört
Geklaut und
zerstört
Es gibt sie, die « Escher Geschichtsfrënn ».
Kürzlich traten sie mit ihren Forderungen hervor (tageblatt vom 4.4.2018), die
Grabung auf der Gleicht wieder auf zu nehmen, die um das Jahr 2003 über 5000
Artefakte aus verschiedenen Epochen von der Urnenfeldkultur bis in die moderne
hervorgebracht hatten, mit bemerkenswerten Zeugnissen der Paläometallurgie und
merowingischer Grabstätten. Diese Forderung richtet sich wohl vor allem an das
unterbesetzte Musée national d’histoire et d’art (MNHA), für das die Gleicht
keine Priorität zu haben scheint.
An die Gemeinde richtet sich die Forderung nach der
Neueröffnung eines Geschichtsmuseums, das zur Zeiten der Stahlkrise einfach
verkauft worden war. Die Geschichtsfrënn haben klare Vorstellungen. Es soll
kein staubiger Ort zur Aufbewahrung des Fundus werden sondern ein lebendiges
Museum mit Wechselaustellungen zu verschiedenen historischen Epochen. Als Gebäude
denken sie an bestehende Räume, die leer stehen auf der Brache
Esch-Schifflingen, dem alten Spital, dem alten Friedensgericht oder einer
entsakralisierten Kirche.
Nur leider ist die kulturelle Kompetenz der Escher
Gemeindeführungen und ihrer Verwaltung traditionell unterentwickelt. Der
Bürgermeister, ein Gymnastiklehrer, denkt an ein Sportmuseum. In der Verwaltung
ist die Konservation von Dokumenten und Artefakten in schlechten Händen.
Unglaubliches ist passiert. Nach einem Rohrbruch im Keller der Schule, wo der
Fundus der alten kleinen Geschichtsmuseums gelagert war fand dieser ein
Endlager: in den Öfen der Sidor in Leudelingen. Schreikrampf!
Richtig ist es jedenfalls, zu versuchen, diesen Aspekt
der Escher Kulturpolitik im neuen Verhältnis zur Forschung an der Uni zu sehen
und diese auch dazu als Hebel zur Einrichtung eines neuen, qualitativ
hochwertigen Geschichtsmuseum zu benutzen.
(8.4.2018)
Sonntag, 8. April 2018
Chroniques eschoises: « Une pensée libérale anglo-saxonne »
« le
Monde » du 4 avril consacre toute une page sur l’emménagement de
l’université de Luxembourg au campus Belval. Sous la plume de Jessica Gourdon
et avec une grande caricature de Simon Landrein, l’article cite le
recteur : « L’idée est de faire de Belval une sorte de Silicon Valley
au cœur de l’Europe. » Suivant Jessica Bourdon « (Belval) incarne la
volonté du pays de ne plus s’appuyer uniquement sur sa puissance financière,
mais également sur le savoir et l’innovation. Le site doit aussi permettre de
revitaliser cette région dévastée par la fin de la sidérurgie et désengorger la
capitale, à 20 kilomètres au nord. »
Près
avoir traité l’histoire et le financement de l’université, l’auteure s’étonne
que « ce vaste campus restait, un vendredi midi, encore bien désert. La
vie étudiante tout comme la culture académique restent à construire. » Les
domaines qui concentrent l’effort sont : l’informatique, la
cyber-sécurité, la modélisation des données, le biomédical, la santé, le droit,
la finance et l’éducation. L’auteur ne mentionne pas que la finance et le droit
restent à Luxembourg-Ville pour ainsi dire sous étroite surveillance de la
place financière et qu’à Belval il existe bien une faculté des sciences
humaines.
Mais
elle cite un ancien professeur d’histoire du Grand-Duché : »
L’université ne se positionne pas vraiment comme un lieu du débat public. Elle
est un peu comme un corps étranger. (Marquée) par une pensée libérale
anglo-saxonne, elle n’a pas le rôle critique vis-à-vis de la politique, de
l’économie ou de la société du Luxembourg. » Voilà qui est bien dit.
L’auteure
ne s’est pas intéressée à la structure de gestion de l’Université qui favorise
l’emprise directe du monde de la finance et défavorise largement tant les
enseignants que les étudiants.
Ce
qui n’intéresse pas Jessica Gourdon mais qui devrait nous intéresser c’est
l’invisibilité des étudiants de l’Uni à Esch. Pourtant, il n’y a pas mal de
logement dans la ville traditionnelle. A Belval, les locaux
« tendance » (à savoir des chaînes réactives aux modes et occasions)
fleurissent. A Esch-centre, on ne voit pas les locaux pouvant accueillir les
étudiants suivant leurs goûts propres et leurs bourses dégarnies.
(8.4.2018)
Mittwoch, 28. März 2018
Das 6. Massenaussterben laut IPBES
Es passierte zum letzten Mal vor 66 Millionen Jahren. Damals hatte wohl der
Einschlag eines großen Meteoriten in der Karibik zu einer weltweiten
Klimakatastrophe geführt, die das Aussterben der Dinosaurier auslöste. Es folgte
eine lange Entwicklung zu einem neuen ökologischen Gleichgewicht in dem die
Säugetiere dominierten und Saurier zu Vögel wurden. Die Bestäubung der Pflanzen
erfolgte durch Wind, Insekten und Vögel und schuf die Lebensgrundlage für viele
neue Tierarten, darunter schließlich den modernen Menschen.
Sonntag, 7. Januar 2018
Certaines choses d’Esch qu’il faudrait savoir
J’ouvre sur mon
site une nouvelle série qui concerne la planification urbaine à
Esch-sur-Alzette. Les données utilisées dans les petits chapitres qui suivent
proviennent du « projet de reconversion de l’ancien site sidérurgique
d’Esch-Schifflange » de septembre 2017.
La population et sa
croissance
Au 1er
janvier 2018, la population avait dépassé les 35.000 habitants. Il existe des
prévisions nationales et internationales sur la croissance possible. Elles ont
été intégrées dans le premier document préparatoire pour la mise en valeur de
la friche Arbed-Esch-Schifflange. En 2030 (c’est après-demain, au bout de 2
mandatures du conseil communal), Esch devrait compter 47.387 habitants suivant
le « business as usual »(BAU), donc une simple projection linéaire.
Eurostat prévoit même 54.170 habitants pour 2030, le Statec est plus
réservé : 41.938.
Sonntag, 26. November 2017
Un bilan des élections communales à Esch
1) Les résultats électoraux d’Esch-sur-Alzette s’inscrivent dans un contexte européen et national de crise de la social-démocratie social-libérale et d’une poussée de la droite dans de nombreux pays et au Luxembourg. Le LSAP a perdu sa première place de « parti communal » dans le pays et perd ses majorités dans d’autres mairies du canton d’Esch. Les trois listes de gauche à Esch perdent des voix, y compris déi Lénk, qui gardent leurs sièges et le LSAP perd 3 sièges de 9 et le PCL son seul siège.
Sonntag, 1. Oktober 2017
Brache Esch-Schifflingen: erste kritische Bemerkungen
Am 13.9.2017 hielt die Agora in Anwesenheit der Minister Bausch, Kersch und
Hansen und der beiden Bürgermeister eine Pressekonferenz zur Entwicklung der
Brache Esch-Schifflingen ab. Das tageblatt berichtete am 14.9 mit Plänen und
Artikeln, die aber recht dürftig ausgefallen sind. Die Pläne sind eher Skizzen.
Es gab bisher von keiner Seite Reaktionen.
Hier einige erste Feststellungen. Es bleibt zu entscheiden, ob wir noch vor
der Wahl reagieren und wenn, dann in welcher Form.
Sonntag, 21. Mai 2017
Die Tabus in der Wohnungsfrage
Gibt es überhaupt Tabus in der Wohnungsfrage? Rein analytisch gesehen sind
die Probleme längst dargelegt. Es würden, bei einem Bevölkerungswachstum von
1,1% jährlich, 6.5oo neue Wohnungen gebraucht. Das Wachstum der Demografie ist
aber zur Zeit weit grösser...und es wurden in der Zeitspanne von 2004 bis 2010
jährlich nur 1.685 Wohnungen gebaut. 92% des Baulandes ist in Privatbesitz. Der
Marktwert dieses Baulandes steigt jedes Jahr um 4-5%. (Zahlen aus einer rezenten
Tagung des „Ordre des Architectes“) Daher wird kein Bauland mobilisiert.
Donnerstag, 27. April 2017
Gibt es einen Plan?
Als ich am Ostersamstag, des Nachts, die geisterhafte Szenerie im Quartier
betrachtete, wo die Schweißer zwischen Riesenkränen und Scheinwerfern, in
Fontänen von Funken, Hand an die letzten Bestandteile der mächtigen Bogenbrücke
legten, stellte ich mir die Frage, wie viele Brücken der Stahlindustrie es um
Esch herum gibt und was wohl mit ihnen allen geschehen soll. Nur Futter für den
Elektroofen?
Die Brücken an der Beleserstraße in Raemerich sind weg; es wurde dort eine
Situation bereinigt, die ein bisschen nach Maginot-Linie ausgesehen hatte. So
wurde Freiraum für einen ordentlichen Zugang für das neue Stadtviertel
„Universitéit“ geschaffen. Soweit, so gut. Die Bogenbrücke ist nun ebenfalls
weg. Es heißt, die Oberleitungen des Zugverkehrs seien ungünstig nahe unter der
stählernen Brücke angebracht gewesen. Mag sein.
Samstag, 8. April 2017
Meine kleine Sudokologie
Ich habe vor ein paar Wochen
als letzter Luxemburger Sudoku entdeckt. Warum belastet man sich damit ? Es ist
wohl (vor allem bei reiferen Jahrgängen) die Angst vor Alzheimer. Körperteile,
die nicht genug beansprucht werden, bilden sich zurück. Nun hält Sudoku mich
davon ab, ordentliche politische Artikel zu schreiben, deren Redaktion wohl
mindestens so gut gegen Alzheimer wirken würde. Als Revanche habe ich mich
entschlossen, einen hoffentlich ordentlichen Artikel über Sudoku zu verfassen.
Die Ratschläge, die ich im Netz gelesen habe, können mich nicht recht
befriedigen. Ich fand sie zu einseitig. Das Folgende habe ich aus meinen
Erfahrungen mit Sudoku abgeleitet und aus einer Gewissheit: um schwere, sehr
schwere und „Experten“- Sudokus zu lösen, braucht es System.
Samstag, 28. Januar 2017
Die Grünen und die Atemluft
Am Dienstag, 24. Januar rief die Umweltverwaltung die Bevölkerung auf,
Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um sich gegen die übermäßigen
Feinstaubemissionen in der Atemluft zu schützen. Schuld an den überschrittenen
höchst zulässigen Höchstwerten sei die meteorologische Lage. Das ist die halbe
Wahrheit.
Le luxembourgeois comme langue d'inclusion
Frank Jost, tu t’es à diverses reprises exprimé sur le traitement de la langue luxembourgeoise par la classe politique luxembourgeoise et tu milites pour une politique linguistique. Essayons de faire le tour des questions qui se posent et qui seront traitées maintenant à la Chambre, suite au deux pétitions qui ont fait l’actualité en automne. Interview.
Samstag, 10. Dezember 2016
Die Reichen, "der Platz" und der Stein
Was stellen die wohlbetuchten Einwohner Luxemburgs mit ihrem Vermögen an
und wie wollen sie es vermehren? Nun, der Finanzplatz bietet wohl genug Möglichkeiten
zur Geldanlage an. Zur Beratung steht meistens eine Nichte oder ein Cousin
bereit, der am Platz arbeitet. Neueste Forschung hat ergeben, dass die Realität
anders aussieht.
Samstag, 26. November 2016
Die Widersprüche der TIR – Lëtzebuerg
Da wäre zuerst die völlige Abwesenheit einer sozialen Dimension in der
« Dritten Industriellen Revolution ». Die Autos werden ohne Fahrer fahren, doch weiß man, dass
es mehr Autos wegen mehr Werktätigen gar nicht mehr möglich sind. Die
Bevölkerungsperspektiven würden nahezu eine Verdoppelung des Wohnraums fordern.
TIR-Lëtzebuerg befasst sich nur mit smartem Wohnen.
Samstag, 29. Oktober 2016
Das Drama von Aleppo
Ist Aleppo, die Stadt, die erstmals zu Ende des 19. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung bekundet ist, eine sterbende Stadt? Die Waffenruhe von ein paar Tagen, zum Herbeischaffen humanitärer Hilfen, hat nicht zu einem Exodus-Versuch geführt. Ganze 8 Verletzte wurden aus Aleppo evakuiert. Der Bombenterror hat daran nichts geändert: die Einwohner wollen in Aleppo bleiben; sie haben auch nur wenige Alternativen seit die Straße von Castello, die nach der Türkei führt, am 17. Juli von Regierungstruppen abgeschnitten wurde. Bestes Beispiel für die Widerstandskraft ist die Aktion der unbewaffneten Weißhelme, die die dezimierten Rettungskräfte und die fehlenden medizinischen Dienste ersetzen.
Freitag, 14. Oktober 2016
Ist die Zeit zum Ausbau des Luxemburgischen gekommen ?
« L’action politique peut intervenir sur le
terrain de la langue, et autant elle est faiblement efficace quand elle
s’exerce contre les tendances sociales profondes, autant elle est puissante, paradoxalement,
lorsqu’elle agit dans le sens de ces tendances. C’est, je crois, une loi
sociologique qu’on ne découvre pas sans tristesse. »
Das Zitat stammt von Pierre Bourdieu und wird in einem kurzen, aber beachtlichen
Beitrag von Fernand Fehlen in der Septembernummer des « Forum » unter
dem Titel « Die Alphabetisierung in Luxemburgisch als Zukunftsprojekt
« aufgegriffen. Fehlens Artikel entstand also vor der Publizierung der
Petition von Lucien Welter.
Die dritte industrielle Revolution auf luxemburgisch
Sie kommt am 14. November. Oder, besser gesagt, an diesem Tag will die
Regierung die Studien vorstellen, die sie vom Lieblingskind des Gotha, Jeremy Rifkin, Autor und Meister im
„story-telling“ und von einer Auswahl von „300 sozioökonomischen Akteuren“ unter
der Mitarbeit des Wirtschaftsministeriums, der Handelskammer und des IMS
–Luxembourg (Inspiring More Sustainability) hat ausarbeiten lassen. Ganz
nebenbei: Kräfte aus der Arbeitswelt waren nicht beteiligt. Es soll eine
Strategie entwickelt werden, um der Dritten Industriellen Revolution in
Luxemburg zu begegnen.
Sonntag, 4. September 2016
La crise qui reste et celle qui vient
En date du 23 octobre 2015, le site Alencontre a publié un article de Michel Husson « Les coordonnées de la crise qui vient » (aussi sur hussonet.fr). J’ai essayé de réunir les thèses de Husson, de creuser un peu les sources sur lesquelles il s’appuie et d’introduire quelques réflexions personnelles. Elles se meuvent dans le cadre des contradictions internes du capitalisme et touchent à peine les alternatives macroéconomiques.
Je fais suivre un petit texte déconnecté de quelques thèses d’alternatives écosocialistes. Ceci pour éviter que la critique de l’état actuel du capitalisme ne soit pas suivi d’alternatives. (Même si je suis d’avis que la critique à elle seule peut suffire.) Entre les deux il y a un trou qui doit être rempli entre autre par la critique plus approfondie du « socialisme réellement existant » défait.
Je fais suivre un petit texte déconnecté de quelques thèses d’alternatives écosocialistes. Ceci pour éviter que la critique de l’état actuel du capitalisme ne soit pas suivi d’alternatives. (Même si je suis d’avis que la critique à elle seule peut suffire.) Entre les deux il y a un trou qui doit être rempli entre autre par la critique plus approfondie du « socialisme réellement existant » défait.
Donnerstag, 1. September 2016
Les paradoxes du 23 juin
Institutionnellement
la sortie du Royaume Uni de l’Union Européenne n’est ni une catastrophe ni une
aubaine. Lorsque le Royaume Uni avait rejoint la communauté européenne dans les
années 1970, à la demande du gouvernement conservateur de Heath, soutenu par M.
Thatcher, il avait ramené dans ses bagages l’orientation de la pensée unique
néolibérale, qui est devenue le crédo consensuel de l’UE. C’est un paradoxe: la
Grande Bretagne repart, le néolibéralisme continental reste. Du point de vue
socio-économique, l’UE est anglo-saxonne, avec ou sans brexit.
Führt Brexit zur neuen Rezession ?
Die Folgen der Krise von 2008 sind noch nicht verarbeitet, eine neue Krise scheint unausweichlich, denn die Gründe, die zur letzten Krise geführt haben sind immer noch da. Da wären vor allem die Blasen diverser Natur und eine „Überblase“, die darin besteht, dass die, an den Börsen gehandelten Werte insgesamt weit über dem Wert der materiellen Produktion liegen, die sie darstellen sollen. Die Rezession hält in
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