Sonntag, 7. Januar 2018

Certaines choses d’Esch qu’il faudrait savoir

J’ouvre sur mon site une nouvelle série qui concerne la planification urbaine à Esch-sur-Alzette. Les données utilisées dans les petits chapitres qui suivent proviennent du « projet de reconversion de l’ancien site sidérurgique d’Esch-Schifflange » de septembre 2017.

La population et sa croissance

Au 1er janvier 2018, la population avait dépassé les 35.000 habitants. Il existe des prévisions nationales et internationales sur la croissance possible. Elles ont été intégrées dans le premier document préparatoire pour la mise en valeur de la friche Arbed-Esch-Schifflange. En 2030 (c’est après-demain, au bout de 2 mandatures du conseil communal), Esch devrait compter 47.387 habitants suivant le « business as usual »(BAU), donc une simple projection linéaire. Eurostat prévoit même 54.170 habitants pour 2030, le Statec est plus réservé : 41.938.



Sonntag, 26. November 2017

Un bilan des élections communales à Esch


1) Les résultats électoraux d’Esch-sur-Alzette s’inscrivent dans un contexte européen et national de crise de la social-démocratie social-libérale et d’une poussée de la droite dans de nombreux pays et au Luxembourg. Le LSAP a perdu sa première place de « parti communal » dans le pays et perd ses majorités dans d’autres mairies du canton d’Esch. Les trois listes de gauche à Esch perdent des voix, y compris déi Lénk, qui gardent leurs sièges et le LSAP perd 3 sièges de 9 et le PCL son seul siège.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Brache Esch-Schifflingen: erste kritische Bemerkungen

Am 13.9.2017 hielt die Agora in Anwesenheit der Minister Bausch, Kersch und Hansen und der beiden Bürgermeister eine Pressekonferenz zur Entwicklung der Brache Esch-Schifflingen ab. Das tageblatt berichtete am 14.9 mit Plänen und Artikeln, die aber recht dürftig ausgefallen sind. Die Pläne sind eher Skizzen. Es gab bisher von keiner Seite Reaktionen.
Hier einige erste Feststellungen. Es bleibt zu entscheiden, ob wir noch vor der Wahl reagieren und wenn, dann in welcher Form.

Sonntag, 21. Mai 2017

Die Tabus in der Wohnungsfrage

Gibt es überhaupt Tabus in der Wohnungsfrage? Rein analytisch gesehen sind die Probleme längst dargelegt. Es würden, bei einem Bevölkerungswachstum von 1,1% jährlich, 6.5oo neue Wohnungen gebraucht. Das Wachstum der Demografie ist aber zur Zeit weit grösser...und es wurden in der Zeitspanne von 2004 bis 2010 jährlich nur 1.685 Wohnungen gebaut. 92% des Baulandes ist in Privatbesitz. Der Marktwert dieses Baulandes steigt jedes Jahr um 4-5%. (Zahlen aus einer rezenten Tagung des „Ordre des Architectes“) Daher wird kein Bauland mobilisiert.

Donnerstag, 27. April 2017

Gibt es einen Plan?

Als ich am Ostersamstag, des Nachts, die geisterhafte Szenerie im Quartier betrachtete, wo die Schweißer zwischen Riesenkränen und Scheinwerfern, in Fontänen von Funken, Hand an die letzten Bestandteile der mächtigen Bogenbrücke legten, stellte ich mir die Frage, wie viele Brücken der Stahlindustrie es um Esch herum gibt und was wohl mit ihnen allen geschehen soll. Nur Futter für den Elektroofen?

Die Brücken an der Beleserstraße in Raemerich sind weg; es wurde dort eine Situation bereinigt, die ein bisschen nach Maginot-Linie ausgesehen hatte. So wurde Freiraum für einen ordentlichen Zugang für das neue Stadtviertel „Universitéit“ geschaffen. Soweit, so gut. Die Bogenbrücke ist nun ebenfalls weg. Es heißt, die Oberleitungen des Zugverkehrs seien ungünstig nahe unter der stählernen Brücke angebracht gewesen. Mag sein.

Samstag, 8. April 2017

Meine kleine Sudokologie

Ich habe vor ein paar Wochen als letzter Luxemburger Sudoku entdeckt. Warum belastet man sich damit ? Es ist wohl (vor allem bei reiferen Jahrgängen) die Angst vor Alzheimer. Körperteile, die nicht genug beansprucht werden, bilden sich zurück. Nun hält Sudoku mich davon ab, ordentliche politische Artikel zu schreiben, deren Redaktion wohl mindestens so gut gegen Alzheimer wirken würde. Als Revanche habe ich mich entschlossen, einen hoffentlich ordentlichen Artikel über Sudoku zu verfassen. Die Ratschläge, die ich im Netz gelesen habe, können mich nicht recht befriedigen. Ich fand sie zu einseitig. Das Folgende habe ich aus meinen Erfahrungen mit Sudoku abgeleitet und aus einer Gewissheit: um schwere, sehr schwere und „Experten“- Sudokus zu lösen, braucht es System.

Samstag, 28. Januar 2017

Die Grünen und die Atemluft

Am Dienstag, 24. Januar rief die Umweltverwaltung die Bevölkerung auf, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um sich gegen die übermäßigen Feinstaubemissionen in der Atemluft zu schützen. Schuld an den überschrittenen höchst zulässigen Höchstwerten sei die meteorologische Lage. Das ist die halbe Wahrheit.

Le luxembourgeois comme langue d'inclusion

Frank Jost, tu t’es à diverses reprises exprimé sur le traitement de la langue luxembourgeoise par la classe politique luxembourgeoise et tu milites pour une politique linguistique. Essayons de faire le tour des questions qui se posent et qui seront traitées maintenant à la Chambre, suite au deux pétitions qui ont fait l’actualité en automne. Interview.

Samstag, 10. Dezember 2016

Die Reichen, "der Platz" und der Stein

Was stellen die wohlbetuchten Einwohner Luxemburgs mit ihrem Vermögen an und wie wollen sie es vermehren? Nun, der Finanzplatz bietet wohl genug Möglichkeiten zur Geldanlage an. Zur Beratung steht meistens eine Nichte oder ein Cousin bereit, der am Platz arbeitet. Neueste Forschung hat ergeben, dass die Realität anders aussieht.

Samstag, 26. November 2016

Die Widersprüche der TIR – Lëtzebuerg

Da wäre zuerst die völlige Abwesenheit einer sozialen Dimension in der « Dritten Industriellen Revolution ». Die Autos werden ohne Fahrer fahren, doch weiß man, dass es mehr Autos wegen mehr Werktätigen gar nicht mehr möglich sind. Die Bevölkerungsperspektiven würden nahezu eine Verdoppelung des Wohnraums fordern. TIR-Lëtzebuerg befasst sich nur mit smartem Wohnen.

Samstag, 29. Oktober 2016

Das Drama von Aleppo

Ist Aleppo, die Stadt, die erstmals zu Ende des 19. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung bekundet ist, eine sterbende Stadt? Die Waffenruhe von ein paar Tagen, zum Herbeischaffen humanitärer Hilfen, hat nicht zu einem Exodus-Versuch geführt. Ganze 8 Verletzte wurden aus Aleppo evakuiert. Der Bombenterror hat daran nichts geändert: die Einwohner wollen in Aleppo bleiben; sie haben auch nur wenige Alternativen seit die Straße von Castello, die nach der Türkei führt, am 17. Juli von Regierungstruppen abgeschnitten wurde. Bestes Beispiel für die Widerstandskraft ist die Aktion der unbewaffneten Weißhelme, die die dezimierten Rettungskräfte und die fehlenden medizinischen Dienste ersetzen.

Freitag, 14. Oktober 2016

Ist die Zeit zum Ausbau des Luxemburgischen gekommen ?

« L’action politique peut intervenir sur le terrain de la langue, et autant elle est faiblement efficace quand elle s’exerce contre les tendances sociales profondes, autant elle est puissante, paradoxalement, lorsqu’elle agit dans le sens de ces tendances. C’est, je crois, une loi sociologique qu’on ne découvre pas sans tristesse. »

Das Zitat stammt von Pierre Bourdieu und wird in einem kurzen, aber beachtlichen Beitrag von Fernand Fehlen in der Septembernummer des « Forum » unter dem Titel « Die Alphabetisierung in Luxemburgisch als Zukunftsprojekt «  aufgegriffen. Fehlens Artikel entstand also vor der Publizierung der Petition von Lucien Welter.

Die dritte industrielle Revolution auf luxemburgisch

Sie kommt am 14. November. Oder, besser gesagt, an diesem Tag will die Regierung die Studien vorstellen, die sie vom Lieblingskind des Gotha,  Jeremy Rifkin, Autor und Meister im „story-telling“ und von einer Auswahl von „300 sozioökonomischen Akteuren“ unter der Mitarbeit des Wirtschaftsministeriums, der Handelskammer und des IMS –Luxembourg (Inspiring More Sustainability) hat ausarbeiten lassen. Ganz nebenbei: Kräfte aus der Arbeitswelt waren nicht beteiligt. Es soll eine Strategie entwickelt werden, um der Dritten Industriellen Revolution in Luxemburg zu begegnen.

Sonntag, 4. September 2016

La crise qui reste et celle qui vient

En date du 23 octobre 2015, le site Alencontre a publié un article de Michel Husson « Les coordonnées de la crise qui vient » (aussi sur hussonet.fr). J’ai essayé de réunir les thèses de Husson, de creuser un peu les sources sur lesquelles il s’appuie et d’introduire quelques réflexions personnelles. Elles se meuvent dans le cadre des contradictions internes du capitalisme et touchent à peine les alternatives macroéconomiques.

Je fais suivre un petit texte déconnecté de quelques thèses d’alternatives écosocialistes. Ceci pour éviter que la critique de l’état actuel du capitalisme ne soit pas suivi d’alternatives. (Même si je suis d’avis que la critique à elle seule peut suffire.) Entre les deux il y a un trou qui doit être rempli entre autre par la critique plus approfondie du « socialisme réellement existant » défait. 

Donnerstag, 1. September 2016

Les paradoxes du 23 juin

Institutionnellement la sortie du Royaume Uni de l’Union Européenne n’est ni une catastrophe ni une aubaine. Lorsque le Royaume Uni avait rejoint la communauté européenne dans les années 1970, à la demande du gouvernement conservateur de Heath, soutenu par M. Thatcher, il avait ramené dans ses bagages l’orientation de la pensée unique néolibérale, qui est devenue le crédo consensuel de l’UE. C’est un paradoxe: la Grande Bretagne repart, le néolibéralisme continental reste. Du point de vue socio-économique, l’UE est anglo-saxonne, avec ou sans brexit.

Führt Brexit zur neuen Rezession ?


Die Folgen der Krise von 2008 sind noch nicht verarbeitet, eine neue Krise scheint unausweichlich, denn die Gründe, die zur letzten Krise geführt haben sind immer noch da. Da wären vor allem die Blasen diverser Natur und eine „Überblase“, die darin besteht, dass die, an den Börsen gehandelten Werte insgesamt weit über dem Wert der materiellen Produktion liegen, die sie darstellen sollen. Die Rezession hält in

Samstag, 20. August 2016

La place financière du Luxembourg (notes d'un exposé de 15 minutes mai 2016)

1. Le poids de la place financière dans l’économie luxembourgeoise (banques, assurance, titres)

Le secteur financier représente 25 % de part dans l’impôt total et 72% de part dans l’impôt sur le revenu des collectivités, qui est le principal impôt du capital.
On constate une tendance dégressive des recettes fiscales provenant des banques, mais progressive pour les impôts des assurances (réassurances) et des titres (taxe d’abonnement sur la négociabilité des titres).

Die baden gegangenen Bäder

Luxemburg ist das einzige Land Europas, wo die natürlichen Badegelegenheiten in den Binnengewässern zu 100% sauber sind, an 11 Stellen von 11. In jedem Juni wiederholt sich das Gelaber in der Presse, fußend auf einer Veröffentlichung der europäischen Umweltagentur. Diese Statistik ist eine einzige Bauernfängerei und sie ist lügenhaft. In der Rubrik „Klassifizierung der Qualität nicht möglich“ steht die null, genauso wie in den Rubriken „gute, ausreichende und