Samstag, 18. August 2018

Was treibt Trump?


Was treibt Trump ?

Gemeint ist mit der Frage : Wovon wird er getrieben ? Dass er es bunt treibt, ist bereits bekannt. Seine letzte Blüte : die verheerenden Brände in Kalifornien - daran seien die ökologischen Regulierungen der Obama-Administration Schuld.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Au Backe, Grauwacke in Escher Vorgärten!


Die Grauwacke ist ein blaugraues Sedimentgestein, das zu Lande im großen Steinbruch Rinnen bei Consthum am Hang des schönen Clervetals abgebaut wird. Gegen das Material gibt es nichts einzuwenden. Als Baustein und Pflaster leistet es gute und auch schöne Dienste. Nun setzt sich eine perverse Mode durch, die Vorgärten und Gärten mit Grauwacke zu bedecken, damit kein Unkraut gejätet werden muss. Nach einiger Zeit wird das sterile und saubere Areal dennoch vom ungeliebten Pflanzenwuchs befallen und dann hilft die Chemie mit Glyphosat im Roundup.

Montag, 9. April 2018

Chroniques eschoises: Geklaut und zerstört


Geklaut und zerstört

Es gibt sie, die « Escher Geschichtsfrënn ». Kürzlich traten sie mit ihren Forderungen hervor (tageblatt vom 4.4.2018), die Grabung auf der Gleicht wieder auf zu nehmen, die um das Jahr 2003 über 5000 Artefakte aus verschiedenen Epochen von der Urnenfeldkultur bis in die moderne hervorgebracht hatten, mit bemerkenswerten Zeugnissen der Paläometallurgie und merowingischer Grabstätten. Diese Forderung richtet sich wohl vor allem an das unterbesetzte Musée national d’histoire et d’art (MNHA), für das die Gleicht keine Priorität zu haben scheint.

An die Gemeinde richtet sich die Forderung nach der Neueröffnung eines Geschichtsmuseums, das zur Zeiten der Stahlkrise einfach verkauft worden war. Die Geschichtsfrënn haben klare Vorstellungen. Es soll kein staubiger Ort zur Aufbewahrung des Fundus werden sondern ein lebendiges Museum mit Wechselaustellungen zu verschiedenen historischen Epochen. Als Gebäude denken sie an bestehende Räume, die leer stehen auf der Brache Esch-Schifflingen, dem alten Spital, dem alten Friedensgericht oder einer entsakralisierten Kirche.

Nur leider ist die kulturelle Kompetenz der Escher Gemeindeführungen und ihrer Verwaltung traditionell unterentwickelt. Der Bürgermeister, ein Gymnastiklehrer, denkt an ein Sportmuseum. In der Verwaltung ist die Konservation von Dokumenten und Artefakten in schlechten Händen. Unglaubliches ist passiert. Nach einem Rohrbruch im Keller der Schule, wo der Fundus der alten kleinen Geschichtsmuseums gelagert war fand dieser ein Endlager: in den Öfen der Sidor in Leudelingen. Schreikrampf!

Richtig ist es jedenfalls, zu versuchen, diesen Aspekt der Escher Kulturpolitik im neuen Verhältnis zur Forschung an der Uni zu sehen und diese auch dazu als Hebel zur Einrichtung eines neuen, qualitativ hochwertigen Geschichtsmuseum zu benutzen.

(8.4.2018)

Sonntag, 8. April 2018

Chroniques eschoises: « Une pensée libérale anglo-saxonne »


« le Monde » du 4 avril consacre toute une page sur l’emménagement de l’université de Luxembourg au campus Belval. Sous la plume de Jessica Gourdon et avec une grande caricature de Simon Landrein, l’article cite le recteur : « L’idée est de faire de Belval une sorte de Silicon Valley au cœur de l’Europe. » Suivant Jessica Bourdon « (Belval) incarne la volonté du pays de ne plus s’appuyer uniquement sur sa puissance financière, mais également sur le savoir et l’innovation. Le site doit aussi permettre de revitaliser cette région dévastée par la fin de la sidérurgie et désengorger la capitale, à 20 kilomètres au nord. »

Près avoir traité l’histoire et le financement de l’université, l’auteure s’étonne que « ce vaste campus restait, un vendredi midi, encore bien désert. La vie étudiante tout comme la culture académique restent à construire. » Les domaines qui concentrent l’effort sont : l’informatique, la cyber-sécurité, la modélisation des données, le biomédical, la santé, le droit, la finance et l’éducation. L’auteur ne mentionne pas que la finance et le droit restent à Luxembourg-Ville pour ainsi dire sous étroite surveillance de la place financière et qu’à Belval il existe bien une faculté des sciences humaines.

Mais elle cite un ancien professeur d’histoire du Grand-Duché : » L’université ne se positionne pas vraiment comme un lieu du débat public. Elle est un peu comme un corps étranger. (Marquée) par une pensée libérale anglo-saxonne, elle n’a pas le rôle critique vis-à-vis de la politique, de l’économie ou de la société du Luxembourg. » Voilà qui est bien dit.

L’auteure ne s’est pas intéressée à la structure de gestion de l’Université qui favorise l’emprise directe du monde de la finance et défavorise largement tant les enseignants que les étudiants.

Ce qui n’intéresse pas Jessica Gourdon mais qui devrait nous intéresser c’est l’invisibilité des étudiants de l’Uni à Esch. Pourtant, il n’y a pas mal de logement dans la ville traditionnelle. A Belval, les locaux « tendance » (à savoir des chaînes réactives aux modes et occasions) fleurissent. A Esch-centre, on ne voit pas les locaux pouvant accueillir les étudiants suivant leurs goûts propres et leurs bourses dégarnies.

(8.4.2018)

Mittwoch, 28. März 2018

Das 6. Massenaussterben laut IPBES


Es passierte zum letzten Mal vor 66 Millionen Jahren. Damals hatte wohl der Einschlag eines großen Meteoriten in der Karibik zu einer weltweiten Klimakatastrophe geführt, die das Aussterben der Dinosaurier auslöste. Es folgte eine lange Entwicklung zu einem neuen ökologischen Gleichgewicht in dem die Säugetiere dominierten und Saurier zu Vögel wurden. Die Bestäubung der Pflanzen erfolgte durch Wind, Insekten und Vögel und schuf die Lebensgrundlage für viele neue Tierarten, darunter schließlich den modernen Menschen.


Sonntag, 7. Januar 2018

Certaines choses d’Esch qu’il faudrait savoir

J’ouvre sur mon site une nouvelle série qui concerne la planification urbaine à Esch-sur-Alzette. Les données utilisées dans les petits chapitres qui suivent proviennent du « projet de reconversion de l’ancien site sidérurgique d’Esch-Schifflange » de septembre 2017.

La population et sa croissance

Au 1er janvier 2018, la population avait dépassé les 35.000 habitants. Il existe des prévisions nationales et internationales sur la croissance possible. Elles ont été intégrées dans le premier document préparatoire pour la mise en valeur de la friche Arbed-Esch-Schifflange. En 2030 (c’est après-demain, au bout de 2 mandatures du conseil communal), Esch devrait compter 47.387 habitants suivant le « business as usual »(BAU), donc une simple projection linéaire. Eurostat prévoit même 54.170 habitants pour 2030, le Statec est plus réservé : 41.938.



Sonntag, 26. November 2017

Un bilan des élections communales à Esch


1) Les résultats électoraux d’Esch-sur-Alzette s’inscrivent dans un contexte européen et national de crise de la social-démocratie social-libérale et d’une poussée de la droite dans de nombreux pays et au Luxembourg. Le LSAP a perdu sa première place de « parti communal » dans le pays et perd ses majorités dans d’autres mairies du canton d’Esch. Les trois listes de gauche à Esch perdent des voix, y compris déi Lénk, qui gardent leurs sièges et le LSAP perd 3 sièges de 9 et le PCL son seul siège.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Brache Esch-Schifflingen: erste kritische Bemerkungen

Am 13.9.2017 hielt die Agora in Anwesenheit der Minister Bausch, Kersch und Hansen und der beiden Bürgermeister eine Pressekonferenz zur Entwicklung der Brache Esch-Schifflingen ab. Das tageblatt berichtete am 14.9 mit Plänen und Artikeln, die aber recht dürftig ausgefallen sind. Die Pläne sind eher Skizzen. Es gab bisher von keiner Seite Reaktionen.
Hier einige erste Feststellungen. Es bleibt zu entscheiden, ob wir noch vor der Wahl reagieren und wenn, dann in welcher Form.

Sonntag, 21. Mai 2017

Die Tabus in der Wohnungsfrage

Gibt es überhaupt Tabus in der Wohnungsfrage? Rein analytisch gesehen sind die Probleme längst dargelegt. Es würden, bei einem Bevölkerungswachstum von 1,1% jährlich, 6.5oo neue Wohnungen gebraucht. Das Wachstum der Demografie ist aber zur Zeit weit grösser...und es wurden in der Zeitspanne von 2004 bis 2010 jährlich nur 1.685 Wohnungen gebaut. 92% des Baulandes ist in Privatbesitz. Der Marktwert dieses Baulandes steigt jedes Jahr um 4-5%. (Zahlen aus einer rezenten Tagung des „Ordre des Architectes“) Daher wird kein Bauland mobilisiert.

Donnerstag, 27. April 2017

Gibt es einen Plan?

Als ich am Ostersamstag, des Nachts, die geisterhafte Szenerie im Quartier betrachtete, wo die Schweißer zwischen Riesenkränen und Scheinwerfern, in Fontänen von Funken, Hand an die letzten Bestandteile der mächtigen Bogenbrücke legten, stellte ich mir die Frage, wie viele Brücken der Stahlindustrie es um Esch herum gibt und was wohl mit ihnen allen geschehen soll. Nur Futter für den Elektroofen?

Die Brücken an der Beleserstraße in Raemerich sind weg; es wurde dort eine Situation bereinigt, die ein bisschen nach Maginot-Linie ausgesehen hatte. So wurde Freiraum für einen ordentlichen Zugang für das neue Stadtviertel „Universitéit“ geschaffen. Soweit, so gut. Die Bogenbrücke ist nun ebenfalls weg. Es heißt, die Oberleitungen des Zugverkehrs seien ungünstig nahe unter der stählernen Brücke angebracht gewesen. Mag sein.

Samstag, 8. April 2017

Meine kleine Sudokologie

Ich habe vor ein paar Wochen als letzter Luxemburger Sudoku entdeckt. Warum belastet man sich damit ? Es ist wohl (vor allem bei reiferen Jahrgängen) die Angst vor Alzheimer. Körperteile, die nicht genug beansprucht werden, bilden sich zurück. Nun hält Sudoku mich davon ab, ordentliche politische Artikel zu schreiben, deren Redaktion wohl mindestens so gut gegen Alzheimer wirken würde. Als Revanche habe ich mich entschlossen, einen hoffentlich ordentlichen Artikel über Sudoku zu verfassen. Die Ratschläge, die ich im Netz gelesen habe, können mich nicht recht befriedigen. Ich fand sie zu einseitig. Das Folgende habe ich aus meinen Erfahrungen mit Sudoku abgeleitet und aus einer Gewissheit: um schwere, sehr schwere und „Experten“- Sudokus zu lösen, braucht es System.

Samstag, 28. Januar 2017

Die Grünen und die Atemluft

Am Dienstag, 24. Januar rief die Umweltverwaltung die Bevölkerung auf, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um sich gegen die übermäßigen Feinstaubemissionen in der Atemluft zu schützen. Schuld an den überschrittenen höchst zulässigen Höchstwerten sei die meteorologische Lage. Das ist die halbe Wahrheit.

Le luxembourgeois comme langue d'inclusion

Frank Jost, tu t’es à diverses reprises exprimé sur le traitement de la langue luxembourgeoise par la classe politique luxembourgeoise et tu milites pour une politique linguistique. Essayons de faire le tour des questions qui se posent et qui seront traitées maintenant à la Chambre, suite au deux pétitions qui ont fait l’actualité en automne. Interview.

Samstag, 10. Dezember 2016

Die Reichen, "der Platz" und der Stein

Was stellen die wohlbetuchten Einwohner Luxemburgs mit ihrem Vermögen an und wie wollen sie es vermehren? Nun, der Finanzplatz bietet wohl genug Möglichkeiten zur Geldanlage an. Zur Beratung steht meistens eine Nichte oder ein Cousin bereit, der am Platz arbeitet. Neueste Forschung hat ergeben, dass die Realität anders aussieht.

Samstag, 26. November 2016

Die Widersprüche der TIR – Lëtzebuerg

Da wäre zuerst die völlige Abwesenheit einer sozialen Dimension in der « Dritten Industriellen Revolution ». Die Autos werden ohne Fahrer fahren, doch weiß man, dass es mehr Autos wegen mehr Werktätigen gar nicht mehr möglich sind. Die Bevölkerungsperspektiven würden nahezu eine Verdoppelung des Wohnraums fordern. TIR-Lëtzebuerg befasst sich nur mit smartem Wohnen.

Samstag, 29. Oktober 2016

Das Drama von Aleppo

Ist Aleppo, die Stadt, die erstmals zu Ende des 19. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung bekundet ist, eine sterbende Stadt? Die Waffenruhe von ein paar Tagen, zum Herbeischaffen humanitärer Hilfen, hat nicht zu einem Exodus-Versuch geführt. Ganze 8 Verletzte wurden aus Aleppo evakuiert. Der Bombenterror hat daran nichts geändert: die Einwohner wollen in Aleppo bleiben; sie haben auch nur wenige Alternativen seit die Straße von Castello, die nach der Türkei führt, am 17. Juli von Regierungstruppen abgeschnitten wurde. Bestes Beispiel für die Widerstandskraft ist die Aktion der unbewaffneten Weißhelme, die die dezimierten Rettungskräfte und die fehlenden medizinischen Dienste ersetzen.

Freitag, 14. Oktober 2016

Ist die Zeit zum Ausbau des Luxemburgischen gekommen ?

« L’action politique peut intervenir sur le terrain de la langue, et autant elle est faiblement efficace quand elle s’exerce contre les tendances sociales profondes, autant elle est puissante, paradoxalement, lorsqu’elle agit dans le sens de ces tendances. C’est, je crois, une loi sociologique qu’on ne découvre pas sans tristesse. »

Das Zitat stammt von Pierre Bourdieu und wird in einem kurzen, aber beachtlichen Beitrag von Fernand Fehlen in der Septembernummer des « Forum » unter dem Titel « Die Alphabetisierung in Luxemburgisch als Zukunftsprojekt «  aufgegriffen. Fehlens Artikel entstand also vor der Publizierung der Petition von Lucien Welter.

Die dritte industrielle Revolution auf luxemburgisch

Sie kommt am 14. November. Oder, besser gesagt, an diesem Tag will die Regierung die Studien vorstellen, die sie vom Lieblingskind des Gotha,  Jeremy Rifkin, Autor und Meister im „story-telling“ und von einer Auswahl von „300 sozioökonomischen Akteuren“ unter der Mitarbeit des Wirtschaftsministeriums, der Handelskammer und des IMS –Luxembourg (Inspiring More Sustainability) hat ausarbeiten lassen. Ganz nebenbei: Kräfte aus der Arbeitswelt waren nicht beteiligt. Es soll eine Strategie entwickelt werden, um der Dritten Industriellen Revolution in Luxemburg zu begegnen.

Sonntag, 4. September 2016

La crise qui reste et celle qui vient

En date du 23 octobre 2015, le site Alencontre a publié un article de Michel Husson « Les coordonnées de la crise qui vient » (aussi sur hussonet.fr). J’ai essayé de réunir les thèses de Husson, de creuser un peu les sources sur lesquelles il s’appuie et d’introduire quelques réflexions personnelles. Elles se meuvent dans le cadre des contradictions internes du capitalisme et touchent à peine les alternatives macroéconomiques.

Je fais suivre un petit texte déconnecté de quelques thèses d’alternatives écosocialistes. Ceci pour éviter que la critique de l’état actuel du capitalisme ne soit pas suivi d’alternatives. (Même si je suis d’avis que la critique à elle seule peut suffire.) Entre les deux il y a un trou qui doit être rempli entre autre par la critique plus approfondie du « socialisme réellement existant » défait. 

Donnerstag, 1. September 2016

Les paradoxes du 23 juin

Institutionnellement la sortie du Royaume Uni de l’Union Européenne n’est ni une catastrophe ni une aubaine. Lorsque le Royaume Uni avait rejoint la communauté européenne dans les années 1970, à la demande du gouvernement conservateur de Heath, soutenu par M. Thatcher, il avait ramené dans ses bagages l’orientation de la pensée unique néolibérale, qui est devenue le crédo consensuel de l’UE. C’est un paradoxe: la Grande Bretagne repart, le néolibéralisme continental reste. Du point de vue socio-économique, l’UE est anglo-saxonne, avec ou sans brexit.